Martins Sturmgeschütz der Satire

Martin Sonneborn ist manchmal ein extrem guter Aktionssatirekünstler. Manchmal. Meist ist es aber nur ein sehr langweiliges Marketinmaskottchen seiner selbst. Das findet er natürlich grandiose Satire auf echte Unterhaltung und auf echten Journalismus zugleich. So wie er vermutlich sein pedantisches Festhalten an der “alten Rechtschreibung” für Satire auf Konformismus insgesamt hält. Schließlich versteht sich Titanic als Witzzensurbehörde der Nation (und, siehe Maddie, gerne auch darüber hinaus).

Ich bin – das wird oft nicht verstanden – wahrlich nicht neidisch auf seinen unbegründeten Erfolg. Nur auf seinen großen, großen Schwanz. Weiß zwar nicht, was man damit anfängt, aber über die Jahre habe ich immerhin verstanden: es geht einem damit irgendwie gut.

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